3. Digitale These

„Small Talk ist auch in einer digitalen Kommunikation möglich.“

Small Talk ist das natürliche Verhalten von Menschen in ihrer direkten Kommunikation. Aus Wikipedia: „Als Alltagsgespräch (Plauderei, auch Smalltalk oder Geplänkel, im Dialekt unter anderem Schwatzen, Quatschen, Tratschen, Plauschen, Plaudern, Plausch) bezeichnet man ein Gespräch, das spontan, zufällig, locker und in einem umgangssprachlichen Ton geführt wird, in dem es sich zumeist um Themen der privaten Lebenssphäre handelt. Dabei treten hierarchische Beziehungsunterschiede zwischen den Gesprächspartnern weitgehend in den Hintergrund – das heißt, sie werden nicht als relevant behandelt. Alltagsgespräche sind die natürlichste Form der gesprochenen Sprache; sie finden in natürlichen Situationen statt. Merkmale sind Interaktivität, lokale Durchführung und Kontrolle der Beteiligten, Orientierung auf den Alltag hin und geringe Vorplanungsaktivitäten der Akteure.“

In der digitalen Kommunikation wird dies vernachlässigt. Einen Menschen, den man nicht sieht, mit dem kann man auch nicht persönlich sprechen, bzw. in der digitalen Kommunikation schreiben, so die weit verbreitete Meinung. Digitale Kommunikation wird in der Regel dafür benutzt um Informationen, aber keinen Small Talk auszutauschen. Auch in der Erstansprache eines neuen digitalen Kontaktes wird schnell auf den eigentlichen Grund der Ansprache eingegangen, ohne sich nach der Person zu erkundigen, die man gerade angeschrieben hatte. Small Talk ist das digitale Zauberwort, um mit neuen Kontakten eine erste Beziehung aufzubauen.

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