Business Check: Welches iPad?

Welches iPad für den Business Einsatz – Eine erste Entscheidungshilfe

Wie viele von Ihnen wissen ist meine Profession neben Business in Social Media auch die Umsatzsteigerung im Verkauf mit Hilfe des iPads. Eigentlich verfließt beides für mich ineinander. Dazu habe ich bereits einige Artikel geschrieben und werde es demnächst in meinem Blog nochmals aufgreifen.

Heute will ich Ihnen eine Entscheidungshilfe an die Hand geben. Im Businessbereich ist für mich das iPad nach wie vor das Maß aller Dinge. Warum? Dazu drei Gründe, die mich bewogen haben Apple Produkte zu nutzen:

– Es gibt kein Tablet auf dem Markt, welches im Zusammenspiel zwischen Hard- und Software so perfekt abgestimmt ist.

– Viren sind für das iPad so gut wie unbekannt. Es gibt sie einfach nicht. Suchen Sie einmal in Apples AppStore nach einem Virenschutzprogramm.

– Die fast absolute persönliche Kontrolle über Ihre Sicherheitseinstellungen.

Ein weiterer Punkt, den Sie sich bewusst machen sollten, ist die Tatsache, dass Sie sich immer für ein System entscheiden. Ein Wechsel aus diesem System ist immer mit Kosten und viel Arbeitszeit verbunden. Die Entscheidung, ob Windows, iOS oder Android bindet Sie immer an dieses System. Ein iOS-App gibt es manchmal nicht in der Android Welt und umgekehrt. Außerdem müssten Sie bei einem Wechsel alle Apps neu kaufen, was wieder mit erheblichen Kosten verbunden ist.

Ihre Entscheidung lautet also nicht Apple iPhone oder Samsung Galaxy, sondern iOS oder Android. Alle Ihre weiteren Geräte sollten diesem System entsprechen. Bei Apple haben Sie mit den Powerbooks und MacBooks eine eigene PC-Produktreihe, die perfekt mit dem iOS System harmoniert und ständig weiter ausgebaut wird. Diese gibt es in dieser Art noch nicht im Android System, explizit vom Marktführer Samsung. Windows hat sich von der mobilen Windows 10 Plattform für Smartphones verabschiedet. Ob dies irgendwie weiter geführt wird, ist zum heutigen Zeitpunkt noch völlig offen. 

Nachdem wir die System-Frage geklärt haben, stellt sich die Frage danach, welches iPad für welchen Anwendungsfall gekauft werden sollte? Ich werde in meinen Ausführungen auf den Businessbereich eingehen. Im privaten Bereich kommen oft Bauchgefühl und subjektive Überlegungen zum Einsatz, die den objektiven Einkauf torpedieren. 

Die Anschaffung eines iPads frisst erst einmal ein Loch in Ihre Kasse. Ein iPad ist immer eine langfristige Investition in der Regel für 3-4 Jahre. Erst danach wird bei vielen Unternehmen in Erwägung gezogen ein aktuelles anzuschaffen. Dies ist damit ein bedeutend längerer Zeitraum als die Nutzung eines Smartphones. Der Vorteil eines iPads kommt hier wieder zum Tragen. Nach drei bis vier Jahren werden Sie immer noch einen hohen Verkaufspreis erzielen. Damit rechnet sich die erste Investition spätestens beim nächsten Kauf eines iPads wieder und relativiert den hohen Preis. 

Dies waren für mich Gründe, mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und Ihnen eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben. Ich selbst habe bzw. hatte alle Modelle und Größen im Einsatz, was diesem Text zugutekommt. Ich spreche aus meiner eigenen Erfahrung.

Ich werde bei meiner Auswahl der auf dem Markt verfügbaren iPads mit den kleinsten anfangen und dem derzeit größten, dem iPad Pro enden. Am Ende werde ich auf die verschiedenen Speichergrößen und die Mobilfunk (Cellular) und Wifi Optionen eingehen. Ich beschränke mich ebenfalls auf die derzeit von Apple im AppStore zum Verkauf angebotenen iPads. Auf ältere Modelle gehe ich nicht mehr ein.

iPad Mini

Es ist klein, sehr handlich und dadurch super zu transportieren. Das iPad Mini wurde definitiv für unterwegs entwickelt, passend für jede Frauenhandtasche. In die Gesäßtaschen der meisten Hosen von uns Männern passt es ebenfalls hinein. Um mal eben im Kalender einen Termin nachzuschlagen, seine Emails zu checken oder die Social Media Aktivitäten auf den eigenen Kanälen zu prüfen ist es perfekt geeignet.

Vom professionellen Arbeiten mit dem Mini kann allerdings keine Rede sein. Aufgrund des kleinen sehr hoch auflösenden Displays ist es nur etwas für sehr gute Augen. Die Schrift wird einfach viel zu klein dargestellt. Natürlich kann dies in den Einstellungen geändert werden, dann scrollen Sie aber die ganze Zeit über das Display, weil sie die vollständige Seite nicht mehr angezeigt bekommen.

Das iPad Mini ist der günstige Einstieg in das iPad-Universum. Für alle kostenbewussten Käufer unter Ihnen gibt es dieses im Apple Store auch noch als iPad Mini 2. Das derzeit aktuelle ist jedoch das iPad Mini 4. 

Zielgruppe und Nutzen:

– iPad-Starter, die sich zum ersten Mal ein iPad anschaffen und vorher noch nie mit einem anderen Tablet gearbeitet haben.

– Es ist mehr zum Nachschauen und Nachschlagen geeignet als zum aktiven regelmäßigen Arbeiten.

– Als Zweit-iPad, wenn man unterwegs nicht das große aus der Tasche holen will.

– In der Gesäßtaschen zu transportieren.

Was es nicht ersetzen kann:

– Laptopersatz

– Professionelles Arbeiten

– Handschriftliche Notizen 

Alternative:

Das iPhone Plus ist nur unmerklich kleiner und kann bedeutend mehr.

Fazit:

Ich persönlich gehe davon aus, dass Apple kein neues iPad Mini auf den Markt bringen wird. Diese Lücke wird das iPhone Plus einnehmen, welches bedeutend mehr Möglichkeiten bietet. 

iPad Air 2

Ein gerade einmal etwas mehr als ein Jahr altes Modell. Der etwas günstigere Einstieg in das iPad-Universum. Bildschirm und Ergonomie halten sich bei diesem iPad perfekt die Waage. Es ist zwar zu groß für die Gesäßtasche, aber immer noch ultraportable, weil es gerade einmal 437 Gramm leicht und 6,1mm dünn ist. Ein Platz in der Handtasche oder der Businesstasche ist dafür immer da. 

Zielgruppe und Nutzen:

– iPad-Neulinge, die direkt einsteigen wollen.

– Filme und Videos

– Bedingt Office-Anwendungen

Was es nicht ersetzen kann:

– Vollwertiger Notebook-Ersatz

Alternative:

iPad Pro 9,7“, dieses hat einen großen Schritt in der Nutzerfreundlichkeit nach vorne getan und wird, meines Erachtens, in den nächsten Jahren viele weitere neue Features von Apple unterstützen.

Fazit:

Das iPad Air 2 ist kein wirklicher günstiger Ersatz für das aktuelle iPad Pro 9,7“, welches die gleiche Bildschirmgröße hat. Wie oben bereits geschrieben gehe ich davon aus, dass das iPad Air 2 in den nächsten Jahren von den Neuerungen abgehängt wird. Eine erste ist bereits geschehen mit dem Apple Pencil, welche nur auf den iPad Pro funktioniert. 

iPad Pro 9,7“

Das aktuelle kleine iPad Pro. Arbeitet perfekt mit dem Apple Pencil zusammen. Aufgrund der Größe des Bildschirmes ein wenig eingeschränkt bei handschriftlichen Notizen und Zeichnungen. Die Displaygröße macht auch die hundertprozentige Nutzung als echten Notebook-Ersatz schwieriger. Meiner persönlichen Meinung nach ist der Bildschirm mit 9,7“ dafür einfach zu klein.

Zielgruppe und Nutzen:

– Ein perfektes iPad für mobile professionelle Tablet-User.

– Mitschriften und Zeichnungen sind gut zu erstellen.

– Ein fast vollwertiger Notebook Ersatz

– Videos und Filme lassen sich aufgrund der Lautsprecher super wiedergeben.

Was es nicht ersetzen kann:

– Profis die das papierlose Büro verwirklichen wollen.

– Vielschreiber die die eigene Handschrift benutzen. 

Alternative:

Wollen Sie erst einmal eine günstige Alternative nutzen, dann kommt nur das iPad Air 2 in Betracht, dies wird Ihnen in den nächsten Jahren keine großartigen Updatemöglichkeiten bieten.

Fazit:

Das iPad Pro 9,7″ wird in den nächsten Jahren die Neuerungen von Apple bekommen. Eine erste ist bereits geschehen mit dem Apple Pencil, welche nur auf den iPad Pro funktioniert. 

iPad Pro 12,9“

Das aktuell größte iPad. Die Größe ist im ersten Moment leicht gewöhnungsbedürftig und hat in etwa DIN A4 Format. Wenn Sie sich erst einmal an die Größe gewöhnt haben, dann wird der Zweck des iPad Pro schnell deutlich: Business Einsatz.

Ein fast perfekter Notebook-Ersatz. Es fehlen mir ab und an die erweiterten Programm-Möglichkeiten von meinem Mac. Ich benutze es trotzdem fast ausschließlich nur noch, da es auch perfekt mit dem Apple Pencil zusammenspielt, was völlig neue Möglichkeiten offenbart.

Zielgruppe und Nutzen:

– Ein fast perfekter Notebook-Ersatz

– Für alle Vielschreiber mit der Hand.

– Das papierlose Büro kann kommen.

– Durch die vier Lautsprecher perfekte Wiedergabe von Filmen und Videos. 

Was es nicht ersetzen kann:

– Die Mobilität ist, aufgrund der Größe, stark eingeschränk. 

Alternative:

Für das iPad Pro 12,9“ gibt es keine Alternativen bei Apple. Außer Sie schaffen sich ein MacBook an.

Fazit:

Das iPad Pro 12,9“ ist im Businessbereich nicht mehr wegzudenken. Insbesondere im direkten B2C Verkauf hat es bereits ein Alleinstellungsmerkmal erreicht. Auf einem iPad Pro 12,9“ in der Größe eines DIN A4 Blattes als Kunde digital zu unterschreiben ist kein großer Unterschied mehr zur Papierunterschrift.

Der Arbeitsspeicher

Je mehr desto besser?

Solange Sie noch nicht effektiv mit einer Cloud arbeiten und die Netzverbindungen in Deutschland immer noch nicht standardisiert mit LTE oder schnellen WLAN arbeiten, sollten Sie diesen Spruch folgen. Ich selbst nutze die OneDrive-Cloud, weil ich dort 10 TB freien Speicher (Office 365 sei Dank) habe. Apple selbst ist da sehr knausrig mit gerade einmal 5 GB freien Speicher. Aus diesem Grunde benötige ich persönlich nicht so viel Speicher auf dem iPad. Habe mich aber trotz allem für die größte Speichergröße entschieden, da ich extrem viele Apps installiert habe. Es gibt für mich aber noch einen viel wichtigeren Grund: Ich brauche mir keine Gedanken darum zu machen, welche Apps etc. ich für das bevorstehende Seminar löschen muss, da mein Speicher ausgereizt ist. Das ist für mich eine ganz erhebliche Steigerung meiner Lebensqualität.

WiFi oder Cellular

WiFi haben alle iPads immer als festen Bestanateil integriert. Sie können damit mit jedem iPad überall wo Ihnen ein Hotspot angeboten wird ins Internet.

Cellular bedeutet, dass das iPad einen Einschub für eine SIM-Karte hat. Sie sind damit immer – Empfang Ihres Providers vorausgesetzt – online.

Jedes iPad mit dieser Funktion kostet mehr als die WiFi-Version. Hier sollten Sie überlegen. Benutzen Sie alles aus einer Hand, also nur Apple Geräte, dann bietet sich evtl. die kostengünstige WiFi-Variante des iPads an. Diese kann mit Ihrem iPhone, welches Sie so oder so immer dabei haben, einmalig und für immer gekoppelt werden. Dann sind Sie immer über Ihr iPhone, falls kein WiFi gerade erreichbar ist, online. Die einzige Einschränkung, die ich Ihnen dabei gebe ist die des iPad Pro 12,9“. In der reinen WiFi-Version gibt es dies nur mit 32 GB. In diesem Falle rate ich Ihnen zur größeren Version mit WiFi/Cellular und 128 GB.

Mein Business Check Fazit

Alle iPads sind mit Abstand die besten Tablets, welche auf dem Markt gibt. Auch die „älteren“ Modelle. Hervorragende Verarbeitung, gestochen scharfes Display und das um Längen beste Betriebssystem für Tablets.

 

Mein Business Check: Kaufen Sie sich immer so viel iPad, wie Ihr Unternehmen bereit ist dafür auszugeben. Auf keinem Fall weniger, Sie werden es später bereuen. Überzeugende Argumente habe ich hier bereits geschrieben und gebe ich Ihnen gerne auch noch persönlich. Schreiben Sie mich einfach an.

Ich verspreche Ihnen, dass das iPad in den nächsten Jahren Ihr wichtigstes Business-Arbeitsgerät werden wird! Jetzt hier zu sparen, wird Ihnen später vor die Füße fallen.

Wenn Sie professionell mit einem iPad arbeiten wollen, kommen Sie um die Investition in ein aktuelles Pro-Modell nicht herum. Die Größe ist dabei abhängig von Ihrem Einsatzgebiet: Wenn Sie wirklich alle Mitschriften, Notizen und Zeichnungen mit dem iPad anfertigen wollen, im Verkauf den Kunden digital unterschreiben lassen wollen, führt kein Weg an dem großen 12,9“-Modell vorbei. Sie wollen nur gelegentlich schreiben oder zeichnen, legen mehr Wert auf Mobilität und besitzen dazu noch ein Notebook, sollten Sie sich für das 9,7“-Pro Modell entscheiden.

Noch einen Tipp zum Schluss:

Benutzen Sie keine Rundumsorglos-Schutzhülle für Ihr iPad. Das einfache SmartCover von Apple reicht vollkommen aus. Warum? Schauen Sie in meine Folgebeiträge nach, dort werde ich Ihnen unteranderem erläutern, welche Einstellungs- und Handhabungsoptionen Sie beim direkten Kundenkontakt mit dem iPad vornehmen sollten. Ich bringe dort Erfahrungen aus über 1000 Seminaren im Außendienst ein.

 

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