Talente digital gewinnen mit…


Um neue Talente zu gewinnen, ist es für Unternehmen wichtig sich digital besonders stark zu positionieren. Die Social Media Bandbreite muss dabei von WhatsApp, über Flickr, Facebook bis hin zu onlinegeführten Jobportalen reichen. Der digitale Raum ist die erste Anlaufstelle für Arbeitgeber-, Ausbildungs-, Studiums- und Karriereinformationen. Insbesondere die eigene Website muss als repräsentatives Aushängeschild für die angesprochene Zielgruppe positioniert und fokussiert werden. Die Digitale Generation – Generation Y & Z, Generation Native – wird so gezielt angesprochen, und zwar genau an der Stelle, wo sie kommunizieren, im digitalen Raum. Telefon, Briefe und Emails sind bereits zweitrangig geworden. Einen weiteren entscheidenden Faktor sollten Sie in Betracht ziehen. Diese Generation ist nicht mehr mit Fakten zu begeistern. Fakten sind austausch- und vergleichbar. Der eigene Anspruch, der beste Arbeitgeber in seinem Bereich zu sein, wird nur durch emotionale Storys von den eigenen Mitarbeitern untermauert. Diese oft unkonventionellen Geschichten prägen zukünftig das Gesicht jedes Unternehmens und werden es attraktiv oder eben auch unattraktiv für den Bewerber erscheinen lassen.

Wie gestalten Sie nun emotionale Geschichten, also modernes Storytelling? 

Ganz einfach, mit Social PrePaid, der emotionalen Vorauszahlung in seine Mitarbeiter. Geschäftsführer und besonders Inhaber müssen anfangen ihren Mitarbeitern mehr Rechte in Bezug auf die Verbreitung von Unternehmensgeschichten zu geben. 

Dazu gehören in allererster Linie Vorgaben, wie sich Mitarbeiter in den sozialen Netzwerken und auf der eigenen Website zu verhalten haben. Doch bereits bei dieser eigentlich einfachen Fragestellung stoßen Geschäftsleitungen an ihre Grenzen. Sie beauftragen einen externen Dienstleister mit der Erstellung von Richtlinien. Die Mitarbeiter bleiben außen vor. Doch die Mitarbeiter sind es, die diese Richtlinien anwenden müssen. Also sollten diese Richtlinien auch die Mitarbeiter erstellen und verfassen. Ich höre schon das aufstöhnen von Ihnen. Was da wohl rauskommt, wenn ich meinen Mitarbeitern das Heft in die Hand gebe?

Ich kann Ihnen aus meiner Erfahrung versichern: Schärfere Regeln, als Sie oder eine beauftragte Agentur je erstellen würden! Warum? Mitarbeiter sind immer ihre schärfsten Kritiker und Sie wissen sehr genau, was dem Unternehmen gut tut. Auch wenn das die Geschäftsleitung so nicht sieht. 

In meiner Beratertätigkeit habe ich oft mitbekommen, dass die Geschäftsleitung oft völlig fassungslos war, wenn sie die Richtlinien Ihrer Mitarbeiter durchgelesen haben. Sie waren sehr genau und immer gezielt auf das eigene Unternehmen abgestimmt. Wo darf fotografiert und veröffentlicht werden, wo dürfen Gespräche online gestellt werden, wann sind die besten Zeiträume, wo und wann darf nicht auf die sozialen Netzwerke im Unternehmen zugegriffen werden? Alles Punkte, die von den Mitarbeitern oft sehr viel strenger als von der Geschäftsleitung gesehen werden. Der Mitarbeiter ist vor Ort bei seiner Arbeit und weiß dort sehr genau, was für und was gegen das Unternehmen ist. Ein sehr praktischer und kommunikationsfördernder Punkt kommt noch dazu. Die Mitarbeiter kontrollieren sich selbst, weil sie die Regeln auch aufgestellt haben und nicht eine fremde Agentur. 

Sie haben damit eine Win-Win Situation in Ihrem Unternehmen geschaffen. Die nächsten Schritte werden Sie ganz automatisch mit Ihren Mitarbeitern gehen…

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