Zum Todestag von Steve Jobs

Das Gerücht, dass sich Steve Jobs am Dienstag, den 04.10.2011 als Überraschungsgast bei der Apple-Präsentation des iPhone 4S in der Firmenzentrale im kalifornischen Cupertino blicken lassen würde, hielten sich bis zum Schluss. Tim Cook trat stattdessen alleine vor das gespannte Publikum, um das neueste iPhone vorzustellen. Nicht nur Insider ahnten damals: Es steht nicht gut um Steve Jobs.

Keine 24 Stunden später starb Steve Jobs, einer der größten IT-Pioniere und legendäre Apple-Mitbegründer, im Alter von 56 Jahren. Auf der Homepage von Apple verschwanden direkt die Links zu den hauseigenen Produkten. An ihrer Stelle stand das Schwarz-Weiß-Porträt von Steve Jobs aus besseren Zeiten und der Satz: „Steve Jobs, 1955-2011.“

„Apple hat einen Visionär und ein kreatives Genie verloren“, wurde aus der Firmenzentrale kurz mitgeteilt. „Die von uns das Glück hatten, Steve gekannt und mit ihm gearbeitet zu haben, haben einen lieben Freund und inspirierenden Mentor verloren.“

Allein diese ungewöhnliche knappe Mitteilung sagt alles. Apple ist mehr als ein Aktienunternehmen, es ist das IT-Lebensgefühl. Und Steve Jobs war mehr als nur der Gründer dieses Unternehmens. Er war Visionär, Erfinder, Wegweiser, der Vorreiter einer ganzen Generation. Er drückte Apple seine Denkweise bis heute auf.

Vom ersten Macintosh über die iTunes-Revolution bis hin zu iPod, iPhone und iPad: Jobs hatte stets einen Riecher für die Dinge, die das Publikum weltweit interessierten. Sein Credo, alles immer ganz einfach zu gestalten, seine Ideen, sein Design, sein Stil wurden kontrovers diskutiert und immer rasend schnell kopiert, und Millionen kauften seine Produkte. Gerade weil er bis heute umstritten ist, macht dies seine enorme Schaffenskraft für die heutige It-Welt aus.

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